Feuriges Ross

Warum sollte ich nicht derjenige sein, der die Liebe ermutigt, die du jeden Morgen wie ein Lied zu meinem Gott erhebst? Wenn es das ist, was deine Seele ausstrahlt, die in gerechter Weise jener süßen und lebendigen Flamme zugute kommt, die leuchtet und niemals verbrennen wird, weil sie göttliches und heiliges Feuer ist. Aber ich liebe dich so sehr, da ich immer so schlicht war, Teresa verwirft nie die Annäherung an dich, was, wenn du denkst, in dieser süßen Verzückung zu sterben, gepriesen und gelobt sei mein Gott im Gebet so sehr, dass nur diese Schwester ihren Durst der Liebe beruhigt und berauscht. Behaltet euren Kummer und vergesst, dass der Kummer so viel Müdigkeit für das Werk gibt, das ihr in ein Lied für andere freundliche Seelen verwandeln müsst, die auch in Gott in seiner Süße und Anmut belebt werden.
Schönes Morgenroß, reite am freien Zügel, lass dich nie von der Steigung oder der Enge des Weges zurückhalten. Klug zu sein, heißt, erst zu traben, um später zu reiten, immer fest im Wissen und in dem, was zuerst zählt, der Rest ist flüchtig, laufe, um zu gewinnen, denn den Preis musst du kennen, er ist immer sicher und gewiss, denn wie etwas vom Himmel, mit Liebe musst du sehen.
Darin komme ich, um euch Adel, Geduld und Ruhe anzubieten: Adel kanalisiert die Seele, die sich in Zähigkeit regeneriert, Geduld befreit sie von Hast und Entrückung, nur in der Ruhe gibt es einen Pakt, den ich mit Liebe geschlossen habe; denn die Größe Gottes wird niemals Aufschub bringen, wenn in der Tugend die Stunde kommt, diese Welt zu verlassen...
Und was Teresa zu dir sagt, ist nicht das Werk der Stummen, denn es ist in der Stimme Gottes ausgedrückt, um deinen Kummer zu versüßen; dies, Geschwister, wird in Gott durch Leben und Liebe erreicht.
Teresa de Jesús
Psychographiert von Antonio Hernández Lozano