Die Gefährlichkeit der modernen Esoterik – Teil II

Liebe Brüder und Schwestern,
im ersten Teil warnten wir euch bereits ausdrücklich vor der Gefährlichkeit der lügenhaften bzw. halbwahren Botschaften der modernen Esoterik. Allerdings ließen wir aus, welche das seien und das aus gutem Grunde. Denn diese wollten wir im zweiten Teil gebührend erörtern. Allerdings sei angemerkt, dass es immens viele esoterische Strömungen gibt, dass es den Rahmen sprengen würde, diese hier alle zu bearbeiten. Darum beschränken wir uns hier auf die Quintessenzen Ihrer Botschaften, deren Falschheit besonders gefährlich sind.
1. "Alles ist Licht und Liebe in der geistigen Welt. In Wahrheit gibt es das Negative und Böse nicht."
Wie wunderschön, gar tröstlich wirkt diese Botschaft wie Balsam auf die leidgeprüften armen Seelen. Nur zu gerne wird diese ungefiltert geglaubt, ihre Prediger verehrt und gegen kritische Köpfe mit Vehemenz beschützen. Diese armen Seelen gleichen verhungernden Hunden, die Zähne fletschend einen fleischigen Knochen verteidigen und nicht merken, dass Gift daran klebt. Denn seid versichert, dass in der Geistigen Welt nicht alles nur Licht und Liebe ist und daran zu glauben, ist nicht nur naiv, sondern auch überaus gefährlich. Ihr müsst etwas grundlegendes verstehen: Der einzige Urgrund der reinen Liebe und des vollkommenen Lichts ist Gott selbst, unser aller Vater, die Quelle allen Seins. Ohne IHN gebe es weder das eine noch das andere, nur gähnende Leere und trostlose Dunkelheit. Wir Seelen, SEINE Geschöpfe, SEINE Kinder, egal ob inkarniert oder desinkaniert, ausnahmslos alle, sind wie Spiegel, die den Glanz und die Herrlichkeit unseres Vaters reflektieren, wenn auch jeder auf ureigener Weise. Begreift, je reiner, klarer und vollkommener ein Spiegel ist, desto reiner, klarer und vollkommener reflektiert dieser das Licht der Sonne. So ist es auch bei den Seelen. Je gereinigter, je klarer, je vollkommener eine Seele ist, desto reiner, klarer und vollkommener spiegelt sie die Liebe, das Licht und das Gute unseres Vaters wieder. Es ist da nur die logische Umkehrung, dass mit dem Grad der Beschmutzung und Unvollkommenenheit der Seelen die Reflexion Gottes abnimmt. Von einem mit Morast beschmierten Spiegel wird selbst der schönste Sonnenschein angewiesen.
Und nun, liebe Brüder und Schwestern, schaut euch um und fragt euch: Gibt es nur gute Menschen hier auf Erden? Wer offene Augen und Ohren hat, kann diese Frage nur mit Nein beantworten. Warum glaubt ihr, dass das in der geistigen Welt anders sein? Geister sind nichts anderes als Menschen ohne fleischliche Hülle. Stirbt ein Mensch, behält er alle Eigenschaften, die er /sie zu Lebzeiten beseßen hat. Erst durch eine lange Kette der Reinkarnationen läutert und vervollkommnend sich der Mensch. Wir wissen, dass viele unter euch davon überzeugt sind, dass Sünden durch bestimmte Rituale vergeben oder Menschen die Übles getan haben im Jenseits verziehen werden. Danach wären alle sündhaft und bösen Menschen mit ihrem Eintritt ins Jenseits automatisch gut und rein und dürften sogleich in die höchsten himmlischen Gefilde aufsteigen. Überlegt, wo wäre die göttliche Gerechtigkeit, wenn der Täter mit dem Opfer und der Sünd- mit dem Tugendhaften automatisch auf einer Stufe stünde, nur weil dieser die Räume wechsle. Nach dieser Logik würde ein Mörder automatisch unantastbar und heilig werden, nur weil er den Tatort verlässt. Sagt, wäre das gerecht? Glaubt ihr wirklich, dass unser Vater sowas zulassen würde? Merkt ihr nicht, dass es Konsequenzen für unsere Taten geben MUSS da sonst nur Anarchie und Chaos herrsche? Aber wir schweifen zu sehr ab.
Wer sich mir der Esoterik beschäftigt, wird auch früher oder später bewusst versuchen, Kontakt zur geistigen Welt zu erlangen. Das ist natürlich, da sie die Heimat der Menschen ist. Wir bitten euch eindringlich, legt den Irrglauben, dass alle Geistwesen gut mit reinen Absichten sind und lernt gründlich die Geister zu unterscheiden. Nur so könnt ihr euch vor den schädlichen Einflüssen niederer Geistwesen schützen, die sich ansonsten auf eure Kosten amüsieren und euch für ihre niederen Zwecke einspannen. Hütet euch davor, zu Spielfiguren der niederen Geistwesen zu werden. Denn dann werdet ihr am eigenen Leib und Seele schmerzhaft die Lektion erfahren, dass eben es nicht nur gute Wesen, Licht und Liebe in der geistigen Welt gibt.
2. "Dämonen und böse Geister lassen sich ganz einfach mit Salz, Rauch, Federn, Sprüche und ähnlichen vertreiben. Mit Amulette, Talismane und anderen magischen Werkzeugen kann man sich vor negative Energien schützen."
Vollkommen Konträr zur ersten beschriebenen Botschaften steht diese zweite. Hier wird die Existenz von negativen Wesen und Energien zwar zugegeben, dabei aber anscheinend einfache Lösungen zu deren Vertreibung präsentiert. So soll man unter anderem Salz auf Türschwellen und Fensterbänke verstreuen, um negativen Energien den Eintritt in die Wohnung zu versperren. Vorher jedoch solle man negative Energien, die sich schon in der Wohnung befindenden, mit einem Besen hinaus kehren. Zudem könne der heimgesuchte Mensch seine Wohnstätten mit verschiedenen Kräutern und mit Hilfe einer Feder ausräuchern. Verschiedene Gebete und Gesänge seien ebenfalls hilfreich bei der Austreibung negativer Kräfte. Oder es wird geraten, Amulette zum Schutz gegen das Böse zu tragen oder Talismane, um positives anzuziehen. Wir wissen natürlich, dass all diese Methoden nicht modern, sondern uralt sind. Jedoch der Umgang mit diesen Methoden hat sich rapide verändert, weil das Wissen um deren wahre Wirkung verloren gegangen ist. Euch heutigen wird gerne aus Büchern oder angeblich Wissenden weiß gemacht, dass diese Hilfsmittel und Methoden allein genügen, um böse Geister oder Dämonen zu vertreiben. Aber wir sagen euch, dass ist nicht wahr. Seid gewarnt, diese Wesen sind völlig unbeeindruckt von Salz, Weihrauch, Amuletten oder blutleeren Gebeten. Und wenn sie wirklich für kürzere oder längere Zeit verschwinden, dann nur, weil sie es selbst so wollen und nicht, weil ihr sie vertrieben habt. Stellt euch nur mal vor, ihr würdet einen finsteren Einbrecher überraschen und ihr würdet diesen mit Salz bewerfen, mit Weihrauch einräuchern und/oder ein Amulett ins Gesicht halten.
Was meint ihr, was würde passieren. Er würde sicherlich nicht schreiend vor Angst aus der Wohnung stürzen. Er würde euch auslachen und vielleicht sogar aggressiver werden. Seid nicht so naiv zu glauben, dass ein böses Geistwesen anders als der Einbrecher handeln würde, nur weil diesem keine fleischige Hülle umkleidet. Was wirklich hilft gegen böse Geistwesen und sogenannten Dämonen sind folgende Dinge:
– ein gründliche spiritistisches und theosophisches Studium über die geistige Welt, die verschiedenen Geistwesen und die göttlichen Gesetze. Einen Unwissenden schadet man leichter als einen Wissenden.
– das Gebet zu Gott, euren Schutzengeln und den guten Geistern mit der Bitte um Hilfe, die negativen und bösen Wesen zu entfernen. Jedoch sollten die Gebete ernsthaft und tief empfunden gesprochen werden und nicht nur nebenbei blutleer aus einem Buch oder ähnliches gelesen und gemurmelt werden. Solche Gebete finden zumeist kein Gehör bei den höheren Geistwesen. Stellt euch nur mal vor, ihr ruft in Not die Polizei an, aber nuschelt am Telefon, redet kaum verständlich und lacht vielleicht noch. Der Polizist am anderen Ende der Leitung wird dann der Meinung sein, dass dies kein ernsthafter Hilferuf und diesen möglicherweise ignorieren. Genau so ist es mit halbherzigen Gebeten.
– holt euch Hilfe von einem erfahrenen Medium oder Priester.
An dieser Stelle möchten wir euch aber auch sagen, dass die oben genannten Hilfsmittel und Methoden nicht ganz zwecklos sind. Sie vertreiben zwar keine Dämonen und Geister aber sie dienen der mentalen und spirituellen Stärkung des Heimgesuchten oder des Mediums, der diese am Ende vertreibt. Das heißt, so wie niemals den Botschafter mit Botschaft verwechseln sollt, verwechselt niemals die Hilfsmittel mit der eigentlichen Kraft dahinter.
3. "Karten, Pendel und andere Orakelwerkzeuge sind eigenständige Wesen, die uns die Zukunft zeigen können."
Seit Jahrtausenden gibt es sie die Wahrsager, Hellseher und Orakeldeuter. Es gab immer Menschen, die den Blick in die Zukunft warfen. Allerdings schrieben die Menschen früher die Gabe für den Blick in die Zukunft richtigerweise höheren Kräften oder Wesen zu und den eigenen von Gott gegebenen spirituellen Fähigkeiten.
Dementsprechend war der Blick in die Zukunft den dafür "auserwählten " überlassen. Doch heutzutage wird suggeriert, dass es jedem Menschen möglich sei, mit den nötigen Hilfsmitteln wie Karten oder dem Pendel der Zukunft ihre Geheimnisse zu entlocken. Alles könne mit diesen Hilfsmitteln aufgedeckt werden. Denn nach den modernen Vorstellungen haben diese ein eigenes Wesen entwickelt, indem sie zu dem hellsichtigen Medium stilisiert werden, während der Kartenleger, Pendler etc. selbst nur als Interpret ihrer Botschaften verstanden wird. Diese Vorstellung mag ohne jede Bedeutung, harmlos und naiv auf den nüchtern denkenden Menschen wirken, aber das ist es nicht. Diese wunderbare Gabe des Hellsehens, dieses Geschenk des Himmels, welches mit Achtung und großer Verantwortung behandelt werden sollte, ist zu einem betrügerischen Massenphänomen mit lähmenden Suchtcharakter geworden. Ja, mit Sorge beobachten wie die Entwicklung auf diesem Sektor. Viele unter euch, und die Anzahl derer steigt stetig, machen sich von den Karten usw. abhängig, indem sie diese schon für die trivialsten Fragen des Alltags konsultieren und sogar Entscheidungen nach deren "Antworten " treffen. Nun fragen wir euch, wo ist euer Bauchgefühl, eure Intuition, euer Instinkt und euer Verstand?
Das alles sind natürliche Wegweiser durch alle Irrungen und Wirrungen des Lebens, welche unser Vater, in seiner unendlichen Weisheit und Güte, jede Seele gab. Warum vertraut ihr lieber kleinen Bildkärtchen usw. als dem göttlichen Geschenk und lasst es stattdessen verkümmern? Ihr müsst folgendes verstehen: Diese Gegenstände haben keine Macht, euch irgendetwas zu offenbaren, bestehen sie doch nur aus toter Materie. Allerdings können wir auch nicht bestreiten, dass sehr wohl wahrheitsgemäße Antworten und Vorhersagen von diesen Wahrsageinstrumenten zu beziehen sind. ABER: Hier gilt genau das gleiche zu beachten, wie bei Punkt zwei. Verwechselt nicht die Hilfsmittel mit den wirklichen Botschaftern von denen es gleich zwei Kategorien gibt. Zunächst einmal sind es Geistwesen, die euch durch die Wahrsageinstrumenten eure Fragen beantworten. Dies tun sie, indem sie ihr Fluidum mit eurem Fluidum verbinden, so können sie euch dazu bringen, die entsprechenden Karten, Runen etc. zu ziehen. Oder sie verbinden zum Beispiel ihr Fluidum mit dem des Pendels, wodurch die Geistwesen es nach ihren Willen in die gewünschte Richtung schwingen lassen können.
Zum anderen ist es zuweilen auch der Fragesteller selbst, wenn diese/r mit der dafür nötigen spirituellen Fähigkeiten begabt ist, dessen eigenes Fluidum sich mit dem der Wahrsageinstrumente verbindet und sich selbst so damit die Antworten gibt. Allerdings ist in beiden Fällen Vorsicht geboten. Es gibt Lug- und Truggeister, die nur auf die Möglichkeit warten, euch hinters Licht führen zu können. Das perfide dabei ist, dass diese ihre trügerischen Absichten in den Schein der Wahrheit hüllen, so dass ihr an die gute Ssche glaubt und ihr so von ihnen abhängig werdet. Und selbst, wenn ihr Antworten durch die Kraft eures eigenen Fluidums erhaltet, habt Acht. Denn auch wenn ihr die richtigen Karten gezogen habt, wie könnt ihr euch so sicher sein, dass ihr die Botschaft auch richtig interpretiert uns sie nicht nach euren eigenen Wünschen und Gedanken zurecht biegt?
4. "Die Kraft der Magie ist Naturgegeben und jede/r dürfe sie nach eigenen Gutdünken nutzen."
Ja, es stimmt, die Magie ist eine natürliche Sache, die jedem Menschen zu eigen ist. Allerdings spukt oft in den Köpfen eine falsche Vorstellung davon, was wahre Magie wirklich ist. Magie entsteht nicht z.B. durch das hübsche Reimen von wohl klingenden "Zaubersprüchen". Und auch nicht durch das bunte zusammenstellen bestimmter "magischer" Zaubermixturen. Wir wünschen uns etwas und "Puff" ist es da, so ist das nicht. Die wirkliche Magie ist das gezielte und bewusste lenken von Energien, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Darum ist Magie ein wahrhaft kraftvolles Instrument des Geistes, welches jeder Mensch beherrschen kann. Allerdings ist Magie kein Spielzeug, das zum eigenen Gutdünken willkürlich eingesetzt werden kann und sollte. Um ein ernsthafter "Magier" zu sein, bedarf es eines gründlichen Studiums der Elemente, der Energien, der göttlichen Gesetze und des kausalen Zusammenhangs zwischen Taten und Reaktionen.
Wisset und macht euch bewusst, dass alle unsere Taten Konsequenzen haben, die nicht immer nur positiv ausfallen können. Stellt euch als Beispiel vor, jemand wünscht sich mehr Geld und betreibt, um dieses Ziel zu erreichen, die passende Magie. Kurz darauf hat sein geliebter Vater einen schweren Autounfall, stirbt und der Wünscher erbt das gesammte Geld des Vaters. Nun kann man sich nicht vorstellen, dass der Wünscher auf so eine schreckliche Weise an Geld gelangen wollte. Aber die Magie hatte gewirkt und den erhofften Geldsegen gebracht. Wir sagen euch nicht, dass die Magie verdammt ist und aus bösen Quellen stammt, denn Gott selbst ist der größte aller "Magier", da ER alles rein aus seinem Willen (Energie) schafft und wirkt. Wir sagen euch auch nicht, dass ihr keine Magie anwenden sollt, denn als Gottes Kinder ist sie unser natürliches Erbe. Aber wir ermahnen euch dazu, nicht leichtsinnig mit ihr umzugehen, wie ihr an dem Beispiel mit dem Wunsch nach Geld und dem folgenden Unfall des Vaters seht.
Darum ist, wenn ihr euch mit Magie beschäftigt, das Studium der oben erwähnten Dinge so überaus unerlässlich. Denn sonst werdet ihr mit der Magie mehr Schaden anrichten als Gutes tun. Allerdings weise angewendet und in höchster Form wird die Magie euch unvorstellbare gute Dienste leisten mit Ergebnissen, die ihr nie gewagt habt, euch zu erhoffen. Und die höchste Form der Magie ist die bewusste, ernsthafte und eifrige Vervollkommnung des eigenen Geistes mit dem Ziel der eigenen Erlösung und der Erlösung aller.
5. «"Du kannst lernen, ein Medium zu sein."
In alten Zeiten gab es Propheten, in den heutigen Zeiten gibt es die Medien. Das sind scheinbar zwei unterschiedliche Begriffe, doch beide meinen das gleiche: Mittler, die dank ihrer "besonderen" Fähigkeiten in der Lage und in der Pflicht sind, eine Brücke zwischen den lebenden Menschen und der geistigen Welt zu sein. Doch nicht nur die Begriffe sind von anderer Natur, sondern auch die Auffassung und Achtung gegenüber dieses edlen Amtes. Früher begegneten die Menschen dem Propheten mit Ehrfurcht und Respekt, da dieser als ein vom Göttlichen Auserwählter, als jemand besonderes galt. Heute jedoch ist die Bedeutung des Amtes des Propheten durch den Einfluss der modernen Esoterik unglaublich verwässert worden. Das alte Wort Prophet wurde durch das neuere Wort Medium ausgetauscht und jeglicher Heiligkeit beraubt, indem die moderne Esoterik behauptet, dass jeder lernen könne, ein Medium (sprich Prophet) zu sein. Aber wir sagen euch, glaubt nicht blind ergeben, den salbungsvollen Versprechen selbst ernannter Medien und sogenannten Coaches, dass sie euch für viel Geld zu echten Medien ausbilden können. Das können sie nämlich nicht. Es ist zwar wahr, dass grundsätzlich jeder Mensch die Grundlagen zum Propheten/Medium in sich trägt, aber unser aller Vater allein entscheidet, wer reif genug ist, um ihn auf dieser Weise zu dienen. Insofern hatten eure Vorfahren in alten Zeiten recht in ihrem Glauben, dass die echten Propheten (moderne Medien) Berufene sind.
Psychographiert durch das Medium Daniela M.