Dr. Manuel Sans Segarra
*25. April 1943

Dr. Manuel Sans Segarra, Arzt und Chirurg, hat die letzten Jahre seiner Karriere damit verbracht, die Existenz des Überbewusstseins und Nahtoderfahrungen zu erforschen. Überbewusstsein ist ein Konzept, das sich auf das Bewusstsein bezieht, das jenseits des Geistes und des physischen Körpers existiert. Es ist ein Thema, das die Menschheit seit Jahrhunderten fasziniert, da es grundlegende Fragen über die Natur der Realität und das Schicksal der Menschheit aufwirft.
Manuel Sans Segarra ist Facharzt für Allgemein- und Verdauungschirurgie, insbesondere für onkologische Chirurgie. In seiner Familie gab es zuvor keine Ärzte, und er war der erste, der diesen Weg einschlug. Sein Interesse an der Medizin wurde durch die Erzählungen seiner Mutter, einer OP-Schwester, und seines Vaters, der ebenfalls im Gesundheitswesen tätig war, über den Spanischen Bürgerkrieg geweckt. Er schloss sein Studium der Medizin und Chirurgie an der Universität von Barcelona ab, wo er später außerordentlicher Professor wurde. Er spezialisierte sich auf allgemeine Verdauungschirurgie am Lehrstuhl von Professor Dr. Pedro Piulachs an der medizinischen Fakultät der Universität Barcelona und widmete anschließend seine gesamte Karriere dem Universitätskrankenhaus von Bellvitge.
Er leistete Pionierarbeit bei der Anwendung der Laparoskopie in der Allgemeinchirurgie und ist Mitglied von chirurgischen Gesellschaften in Katalonien, Spanien, Frankreich, England und Japan. Außerdem ist er Gründer und Präsident der Vereinigung der leitenden Ärzte des Universitätsklinikums Bellvitge.
Dr. Manuel Sans Segarra hat sich in seiner Laufbahn der wissenschaftlichen Methode verschrieben und glaubt an die Kraft der Wissenschaft zur Verbesserung der Medizin.
Eine Begegnung veränderte seine Perspektive
Während einer Schicht in der Notaufnahme nahm das Leben des Arztes eine unerwartete Wendung.
Er hatte die Erfahrung gemacht, einen Patienten wiederzubeleben, der infolge eines schweren Verkehrsunfalls den klinischen Tod erlitten hatte.
Nach der Operation, die erfolgreich verlief, erzählte der Patient dem Arzt von einer Nahtoderfahrung, die er in der kritischen Phase seines klinischen Todes hatte.
Diese Erfahrung motivierte ihn, weiter zu forschen und mehr über Nahtoderfahrungen zu lernen. Er studierte die Arbeiten von Experten auf diesem Gebiet wie Elizabeth Kuhler-Ross, Raymond Moody, Eben Alexander, Melvin Morse und anderen und traf sich mit Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen, Neurologen, Psychiatern und Psychologen, um diese Phänomene besser zu verstehen.
Diese Begegnung veränderte seine Sicht auf Leben und Tod. Sie brachte ihn dazu, seine bisherigen Überzeugungen in Frage zu stellen, und veranlasste ihn, Bereiche der Medizin und des Bewusstseins zu erforschen, die er zuvor nicht in Betracht gezogen hatte. Er begann zu erkennen, dass hinter unserer Existenz mehr steckt, als mit der kartesianischen und Newtonschen wissenschaftlichen Methode erklärt werden kann.
Trotz seiner wissenschaftlichen Ausbildung kam er zu dem Schluss, dass die traditionelle wissenschaftliche Methode diese Erfahrungen nicht vollständig erklären konnte. Er suchte nach Antworten in der theoretischen Physik, die es ihm ermöglichte, einige der Phänomene besser zu verstehen, von denen Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt hatten, berichteten.
Die theoretische Physik, insbesondere die Quantenphysik, bietet eine Sicht auf das Universum, die über das hinausgeht, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Sie legt nahe, dass die Realität weitaus komplexer und geheimnisvoller ist, als wir sie normalerweise wahrnehmen.
Durch sein Studium der theoretischen Physik erkannte er, dass Phänomene wie Quantenüberlagerung und Verschränkung eine Erklärung für einige der in Nahtoderfahrungen berichteten Erlebnisse liefern könnten.
Derzeitiger Popularisator und Dozent
Er hat die letzten Jahre damit verbracht, sein Wissen zu verbreiten und zu teilen, um den Menschen zu helfen, ein tieferes Verständnis der Realität zu erlangen.
Er hält Vorträge und gibt Interviews, um seine Sichtweise mitzuteilen, und ist zu einer der wichtigsten Personen zu diesem Thema in Spanien geworden. Im Herbst 2024 wird er das Buch „La Supraconciencia: Vida después de la vida“ (Editorial Planeta) mit dem Journalisten und Unternehmer Juan Carlos Cebrián Barrientos (Barcelona, 1977) als Co-Autor veröffentlichen.
Homepage: https://www.manuelsanssegarra.com/